2020-06-01 | Lobpreissong #8 & 9: Hl. Geist, komm!

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Da war es also wieder, das Pfingsfest, mit dem so viele Christen nur noch so wenig anfangen können. Dabei gäbe es die Kirche gar nicht, wenn der Hl. Geist damals nach Christi Himmelfahrt nicht auf die Apostel herabgekommen wäre. Jesus selbst sagt in Joh 16,7:

„Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich fortgehe [zum Vater]. Denn wenn ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; gehe ich aber, so werde ich ihn zu euch senden.“

Mit ‚Beistand‘ ist der Hl. Geist gemeint. Der Hl. Geist machte aus verängstigten Jüngern kraftvolle Verkündiger und opferbereite Märtyrer. Speziell das säkulare Westeuropa braucht gerade jetzt erneut den Hl. Geist für den kleinen verbliebenen Rest heutiger Christen. Für Donnerstag vor Pfingsten 2020 gab es daher einen Aufruf für die Länder D-A-CH, gemeinsam um den Hl. Geist zu beten. Etwa 200.000 Menschen haben live online mitgebetet: https://gemeinsamvorpfingsten.org/. Mit im Programm waren zwei schöne Songs mit Bitte um Herabkunft des Heiligen Geistes:

1. „Sei willkommen hier“

von Anton Svoboda, Loretto (Salzburg)
Vocals: Anton Svoboda & Joy Fackler

2. „Wie ein Brausen des Himmels“

Von: Gebetshaus Augsburg, feat. Veronika Lohmer
Musik: Christian Heidenbauer
Text: Insbes. Pfingstsequenz nach Stephan Langton (12. Jhdt.), Marie Luise Thurmair (Übersetzung), Christian Heidenbauer (Erweiterungen)
Vocals: Veronika Lohmer, Romina Rink, Sarah Georg, Sebastian Lohmer, Sebastian Bartram, Marcus Messig, Markus Fackler

Pfingstsequenz

Komm herab, o Heil’ger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.

Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not,

In der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.

Ohne dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit bestehn,
deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit.

Amen. Halleluja.

Pfingstsequenz, um 1200, zugeschrieben Stephan Langton, Erzbischof von Canterbury, Übertragung von Maria Luise Thurmair

2020-04-12 | Lobpreissong #3: Der Herr segne dich

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Zunächst wünschen wir Dir frohe und gesegnete Ostern. Der Herr Jesus ist auferstanden – Er ist wahrhaft auferstanden!
Als 3. Lobpreissong dieser Reihe präsentieren wir heute keinen Lob-Preis im engeren Sinne. Denn es ist ein aktueller Song, der den Aaronitischen Segen zum Gegenstand hat, vgl. Numeri bzw. 4.Mose 6,24-26:

22 Der HERR sprach zu Mose: 23 Sag zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen: 24 Der HERR segne dich und behüte dich. 25 Der HERR lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig. 26 Der HERR wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Frieden. 27 So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen und ich werde sie segnen.

Die Interpretation dieses Songs ist aber ganz in der typischen Haltung des Worships realisiert: Dankbar nehmen wir die Worte Gottes in uns auf und durch die Rezitierung (im Song) preisen wir den Urheber dieser (Segens-)Worte.

Und die Verbindung zu Ostern? Was für ein Segen sind doch das Kreuzesopfer und die damit verknüpfte Auferstehung Jesu für uns! Denn im Kreuz ist Heil. Weil Jesus auferstand sind auch wir in der Zuversicht, dass wir zum ewigen Leben auferstehen können.

Hier nun der Song, der in der Karwoche veröffentlicht wurde:
Der Herr segne dich (Coverversion von „The Blessing“) – Von: Gebetshaus Augsburg feat. Markus Fackler und Veronika Lohmer (Sänger); CCLI-Liednummer.: 7148397

2020-03-20 | Live Lobpreis aus dem Gebetshaus Augsburg

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In Zeiten der Corona-Krise mit unwägbarem eigenen Risiko hinsichtlich eines möglichen Krankheitsverlaufes tun wir Christen gut daran, auf die eine Hoffnung zu setzen, die garantiert wirklich eine solche ist: Gott. Er ist bei uns. Er hört und erhört unser Gebet. Besonders die Gebetsform Lobpreis – oft gesungene Liebeslieder an Gott – ist in der Lage, das Herz Gottes zu berühren und zu bewegen. Denn unser Gott ist ein Gott der Liebe. Und mehr noch, Er ist unser Vater! Und er wird uns in unserer Lage helfen, wenn wir Ihn bitten.

In Lk 11,9 verspricht Er: „Darum sage ich euch: Bittet und es wird euch gegeben; sucht und ihr werdet finden; klopft an und es wird euch geöffnet. 10 Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. 11 Oder welcher Vater unter euch, den der Sohn um einen Fisch bittet, gibt ihm statt eines Fisches eine Schlange 12 oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet?

Da wir uns derzeit nicht zum gemeinsamen Lobpreis versammen können, können wir daheim Lobpreis machen bzw. wenn selbst zu unmusikalisch kann man auch einfach eine Lobpreis-CD einwerfen und mitsingen … oder den aktuellen Live-Lobpreis aus dem Gebetshaus Augsburg ansehen und mitsingen:

Online-Lobpreis während der Corona-Krise:
https://www.youtube.com/c/GebetshausAugsburg/live

 

Alternativ kann man auch LobpreisRadio anhören: http://www.lobpreisradio.de/


Titel-Foto: Homepage des Gebetshauses Augsburg